Titelbild s.wert Wandkalender 2027 – Berliner Uhren und Zeitmesser

Zeit für den Berlin Kalender 2027

Zeit, Raum und urbaner Wandel: Der neue s.wert Kalender 2027

Berlin ist eine Stadt, die niemals stillsteht. Ihr Gesicht wandelt sich unaufhörlich. Uhren und Zeitmesser im öffentlichen Raum sind dabei weit mehr als bloße Orientierungspunkte für den Alltag – sie sind skulpturale Wahrzeichen, technische Kunstwerke und stille Zeugen der Stadtgeschichte. Der neue s.wert Wandkalender widmet sich zwölf ikonischen Berliner Orten, Gebäuden und Objekten, an denen die Zeit auf ganz besondere Weise ablesbar wird.

01 | Januar: Mengenlehreuhr / Berlin-Uhr (Dieter Binninger, 1975) – Budapester Straße Das Jahr beginnt mit der Mengenlehreuhr, entworfen von Dieter Binninger. Ursprünglich auf dem Kurfürstendamm aufgestellt und heute an der Budapester Straße zu finden, visualisiert sie die Uhrzeit über ein farbiges Blinksystem, das auf mathematischer Mengenlehre basiert.

02 | Februar: Verkehrsturm (Jean Krämer, 1924) – Potsdamer Platz Im Februar reisen wir zurück in die Goldenen Zwanziger, als der Potsdamer Platz der verkehrsreichste Knotenpunkt Europas war. Um das Chaos zu bändigen, errichtete Jean Krämer 1924 den fünfseitigen Verkehrsturm. Mit seinen horizontalen Lichtsignalen und der integrierten Uhr steuerte er nicht nur den Verkehrsfluss, sondern wurde zum Symbol der pulsierenden, modernen Großstadt.

03 | März: Normaluhr (Stadtmöbel) – Potsdamer Straße Der März feiert den unaufdringlichen Klassiker des Berliner Straßenbildes. Die quadratische Normaluhr prägt als funktionales Stadtmöbel seit Jahrzehnten Kreuzungen und Alleen wie hier an der Potsdamer Straße.

04 | April: Pyramide Hochhaus / Chronometer (Fundus Gruppe, 1995) – Landsberger Allee Das 1995 von der Fundus Gruppe fertiggestellte Hochhaus an der Landsberger Allee integriert ein monumentales Chronometer in seine futuristische Pyramidenform. Anhand einer Lichtinstallation konnte man nachts die Uhrzeit ablesen. Diese ist nicht mehr in Betrieb.

05 | Mai: Die goldene Stunde (Renate Wolff, 2017) – Charité Mitte Der Mai bringt ein zeitgenössisches Kunstwerk in den Blick: „Die goldene Stunde“ von Renate Wolff aus dem Jahr 2017 an der Charité Mitte. Der Name bezieht sich auf die sogenannte „Golden Hour“ aus der Rettungsmedizin. Damit werden die ersten, kritischen 60 Minuten nach einem lebensbedrohlichen medizinischen Notfall oder Unfall bezeichnet.

06 | Juni: Hand mit Uhr (Joachim Schmettau, 1975) – Hansaviertel Pünktlich zum Sommeranfang zeigt der Juni eine Skulptur aus West Berlin. Joachim Schmettaus „Hand mit Uhr“, erreichte in den 80er Jahren internationale Bekanntheit im Depeche Mode Video Everything Counts.

07 | Juli: Uhr der fließenden Zeit (Bernard Gitton, 1982) – Europa-Center Im Juli fließt die Zeit wortwörtlich: Bernard Gittons 13 Meter hohe Wasseruhr im Atrium des Europa-Centers fasziniert seit 1982 die Berliner:innen und Besucher:innen. Durch ein kunstvolles System aus gläsernen Kugeln und Röhren steigt und fällt farbige Flüssigkeit im Rhythmus der Stunden und Minuten – ein physikalisches Schauspiel der Entschleunigung.

08 | August: Weiße Stadt (Otto Rudolf Saluisberg, 1931) – Aroser Allee Der August führt uns in die sachliche Ästhetik der klassischen Moderne. Der markante Torbau an der Aroser Allee ist Teil der zum UNESCO-Welterbe gehörenden Großsiedlung „Weiße Stadt“ und trägt eine schlichte, kreisrunde Fassadenuhr. Die Architekten waren Bruno Ahrends, Wilhelm Büning und Otto Rudolf Salvisberg.


09 | September: Kosmologischer Park / Kalenderplatz (J. Zilling, C. Zillich, J. Hoffmann, 1985) – Britzer Garten Im September blicken wir auf den Kalenderplatz im Britzer Garten, der zur BUGA 1985 gestaltet wurde. Als eine der größten Sonnenuhren Europas macht diese Landschaftsarchitektur den Lauf der Himmelskörper und den Wechsel der Jahreszeiten im monumentalen Maßstab auf dem Erdboden erlebbar.


10 | Oktober: Fassade Berlin-Mitte (Jean-Remy von Matt, 2010) – Brunnenstraße Der Oktober macht deutlich: Berlins Gebäude sind die Chronisten einer einst geteilten Stadt, die ihre Grenzen hinter sich gelassen hat. Die von Jean-Remy von Matt im Jahr 2010 konzipierte Fassade an der Brunnenstraße nahe dem U-Bahnhof Rosenthaler Platz trägt die programmatische Aufschrift: „Menschlicher Wille kann alles versetzen / Dieses Haus stand früher in einem anderen Land“.

11 | November: Normaluhr (Stadtmöbel) – Bülowstraße Im November zeigt sich die zeitlose Ästhetik des Hochbahnhofs Bülowstraße von ihrer charakteristischsten Seitea. In die dort platzierte Normaluhr, kombiniert mit Werbe- und Informationstafeln  haben wir unseren Claim „From Berlin with Love“) eingeschmuggelt.

12 | Dezember: Weltzeituhr (Erich John, 1969) – Alexanderplatz Das Jahr schließt mit dem unbestrittenen Star unter den Berliner Uhren: der Weltzeituhr von Erich John auf dem Alexanderplatz. Seit ihrer Einweihung im Jahr 1969 ist die rotierende Aluminium-Konstruktion mit den 24 Zeitzonen und dem darüber schwebenden Planetensystem nicht nur ein ikonisches Meisterwerk des DDR-Designs, sondern bis heute symbolträchtiger Treffpunkt im Herzen der Stadt.

Der s.wert Kalender 2027 ist ab Mitte August lieferbar und kann hier bestellt werden.
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